there's a cook in the kitchen! - muttermilch ist slowfood in reinkultur!
Samstag, 11. November 2006
kabier statt kobe/wagyu:
"Kabier – Das Kobe-Rind aus dem Appenzellerland

Dass es auch in der heutigen Zeit für junge, innovative Bauern noch Überlebenschancen gibt, ohne dass auf Massentierzucht zurückgegriffen werden muss, beweisen Sepp und Magdalena Dähler-Grunder aus Stein AR. Zusammen mit der Brauerei Locher aus Appenzell haben sie die Idee der Kobe-Rinder aus Japan aufgenommen und auf schweizerische Verhältnisse übertragen.

Die Kobe-Rinder in Japan werden mit Sake (Reiswein), Reisstroh und Getreide gefüttert und mehrmals täglich mit Reiswein und Öl massiert. Durch diese regelmässige Massage erhält das Fleisch eine äusserst feine Maserierung und ist höchst aromatisch. Kobe-Beef ist unter Feinschmeckern weltweit sehr gesucht und ist wohl das teuerste Fleisch überhaupt (in der Schweiz bezahlt man für 1kg Kobe-Fleisch ca. CHF 1000.-).

Sepp und Magdalena Dähler beliefern seit 1996 die Brauerei Locher in Appenzell mit Gerste und Weizen, aus welchen das „Appenzeller Weizen“ hergestellt wird. Aus dem Bestreben, die Nebenprodukte der Brauerei (Biertreber, Biervorlauf, Bierhefe) sinnvoll zu verwerten, entstand die Idee des „Kabier“. Die Kabier-Rinder von Sepp und Magdalena Dähler sind eine Kreuzung aus Braunvieh mütterlicherseits und Limousin, Angus oder Charolais väterlicherseits. Dank dieser Kreuzung sind die Rinder sehr widerstandsfähig. Sie leben in einem Freilaufstall und haben ständig volle Bewegungsfreiheit. Nebst Heu, Weizenkleie, Sojaschrot und Getreide werden ihnen die Nebenprodukte aus der Bierherstellung (Biertreber, Bierhefe und Biervorlauf) verfüttert. Zudem erhalten die Tiere zweimal täglich eine Massage, abwechslungsweise mit Schweizer Rapsöl oder mit Biervorlauf-Bierhefegemisch. Durch diese spezielle Ernährung und Haltung hat das Kabier-Fleisch einen grossen Eigengeschmack und ist von ausgesprochener Zartheit. Ausserdem ergibt die Haut der Kabier-Rinder dank der täglichen Massage mit hautpflegenden Produkten (Rapsöl, Bierhefe) und der Frischlufthaltung ein sehr wertvolles Leder, welches zur Produktion von Ledergürteln benutzt wird. Neben Kabier-Rindern werden auf dem Hof auch Bierschweinchen grossgezogen.

Sepp und Magdalena Dähler sorgen mit ihrer Kabier-Idee für einen geschlossenen Kreislauf und setzen damit ein zentrales Anliegen von Slow Food in die Tat um. Am Samstag-Nachmittag sind wir bei ihnen zu Besuch. Wir werden den Hof besichtigen und danach einen kleinen Imbiss – natürlich mit Kabier-Produkten – zu uns nehmen. Kosten Betriebsbesichtigung plus Imbiss CHF 20.- pro Person; die Platzzahl ist auf 40 Personen beschränkt. "

via slow grischa

habe ich neulich im tv gesehn (3sat? format nzz?) und sah gut aus, die rinder laufen draussen rum und werden mit buersten massiert.

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Last update: 12. Nov, 10:50
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das widerum war mir neu: "- Rezepte und Verkaufsstrategien werden weltweit lokalen Gegebenheiten angepasst. Activia,...
by mutant (12. Nov, 10:50)
ja, dann sieht man sich ja vielleicht.
by mutant (16. Okt, 23:45)
Samstag auf jeden Fall, aber wahrscheinlich langes Wochenende. Mal schaun.
by tb (16. Okt, 22:55)
sind sie da auch? welchen tag?
by mutant (16. Okt, 01:49)
vielleicht? ganz sicher wird das was. Und Pflichtveranstaltung für alle Fischkö.. ähhh Fischfans. Obwohl, Krabbelzeug...
by tb (11. Okt, 22:51)
veranstaltung wird vielleicht ganz gut.... http://www.slowfisch-bremen.de webseite leider mangelhaft. und bei den tollen partnern koennte...
by mutant (11. Okt, 20:43)
hm, wessen reste habe ich denn die letzten 20jahre gegessen? ach so, meine grosse......
by mutant (27. Aug, 22:53)
das nehm ich mal auf...
by don papp (27. Aug, 09:19)
vom restevertilgen wird man bloß dick
by mariong (27. Aug, 08:14)
die variante mit wein fiel mir heute ein, nachdem ich babymanns reste vertilgt habe.
by mutant (27. Aug, 00:09)
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